Quer durch Südafrika

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Sonntag, 28. September 2014

Drakensberge

Heute melde ich mich Mal wieder um euch von unserem Ausflug in die Drakensberge zu erzählen. Die Drakensberge sind das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Der höchste Berg ist 3482 Meter hoch. Sie liegen an der Grenze von Südafrika nach Lesotho. Lesotho ist eins der ärmsten Länder der Welt. Es ist ein Königreich mitten in Südafrika. Es wird auch "Das Königreich im Himmel" genannt.
Nach Lesotho führen nur 11 Wege von Südafrika aus, da Lesotho auf einem Plateau auf 1700 und mehr Metern liegt.
Ein Weg nach Lesotho ist der Sani Pass. Dies ist die steilste Pass Straße Südafrikas und die dritt steilste der Welt. Die hat Durchschnittlich eine Steigung von über 20%. Diese Straße ist nur mit einem Vierrad betriebenen Wagen zu befahren. Daher buchten wir uns einen Guide, der uns mit deinem Jeep die Straße hoch nach Lesotho fährt.
Ich habe diesmal das ganze als eine Art Bildergeschichte aufgebaut, da sich so alles noch viel besser erklären lässt.



 Teil 1 - Der Sani Pass 

Wir trafen uns um 9 Uhr mit unserem Guide. Dafür fuhren wir bereits um 6 Uhr aus Pietermaritzburg los. Doch waren wir ne ganze Stunde zu früh uns so konnten wir neben an im Café noch Frühstücken.

Doch dann ging es auch los. Zunächst noch über geteerte Straßen...

...doch ziemlich schnell auf die Schotterstraße des Sani Passes.

Schnell gab es schon den ersten Zwischenstop.
Und dann kam auch schon die Grenze von Südafrika nach Lesotho.

Unsere Pässe wurden kontrolliert..

... und es ging weiter. Von nun an auf Boden des "Königreichs im Himmel".



Der Pass schlängelt sich weiter...

...durch eine wundervolle Landschaft.
Der Pass wird allmählich steiler und Schilder geschweige denn Leitplanken gibt es natürlich nicht... 

Wir sind schließlich in Südafrika und nicht Deutschland.
Es wurden immer wieder Stops gemacht und wir konnten Fotos dieser wundervollen Landschaft machen.



Und endlich konnte man auch Mal sehen wo wir da hin fahren. Weiter unten sehr ihr ein Panorama Bild von dem Punkt oben. Dann lässt sich der Weg noch besser nachvollziehen.
Natürlich gab es auch hier, wie in ganz Südafrika Tiere zu sehen. Affen...

und Springböcke.
So langsam merkt man dass es den Berg hoch geht und wir uns dem Ziel nähern.
Zeit für ein paar Sprungbilder von vorne, ...

der Gruppe und ...

von hinten.

Es folgten nun Serpentinen bis zum Ziel.
Und wir waren oben am Ziel angekommen. Dies ist übrigens das Panoramabild, dass ich euch oben an einem Bild versprochen hatte, von dem Punkt aus, der dort markiert war.
Oben ging es natürlich wieder zu erst zu der Grenzstation.

Und unsere Pässe wurden gestempelt.

Außerdem gab es an der Grenze einen kleine Kiosk...

und einen Souvenir Shop. 
Uns wurde ein Dorf der heimischen Bevölkerung gezeigt.

Und wir gingen in den höchsten Pub Afrikas. Welcher zugegebener Maßen aus sah wie eine Skihütte in jedem Skigebiet.

Und weil uns die Mentalität so gut gefiel...

aßen wir hier zu Mittag.

Im Anschluss wurde noch ein bisschen gepost...
und die Landschaft und der Ausblick noch genossen.
Doch leider ist alles irgendwann zu Ende und so machten wir uns nachdem unsere Mägen aufgefüllt wurden auf den Weg nach unten.

Wobei die Straße bergauf eindeutig angenehmer war.

Nachdem wir wieder nach Südafrika eingereist waren und wir uns von unserem Guide verabschiedet hatten, hieß es für uns den Weg anzutreten nach Bergville. Dies liegt im Norden der Drakensberge. Dort wollten wir in einem Backpacker übernachten und am Samstag und Sonntag wandern gehen. Dort kamen wir nie an...
Schaut selbst!

Teil 2 - Übernachtung neben Kühen im Auto bei Gewitter und Waldbrand

Wir fuhren nun also mit unserem Herby los Richtung Norden durch eine wunderschöne Landschaft.

Mit dem kleinen Fehler, dass die Staße mal wieder nur aus Schotter bestand und unser Herby nur ein 12 Jahre alter Opel Astra ist.
Doch zunächst schlug er sich wirklich gut und mit kleinen Zwischenstops zum reinigen der Scheiben und ähnlichem kamen wir 30 Kilometer gut voran.
Doch dann kam das...
Ursache: vermutlich ein spitzer Stein.

Also blieb uns...

beziehungsweise MIR 

nichts anderes übrig als den Reifen zu wechseln.

Da der Untergrund sich nicht so gut eignete dafür, mussten Steine her.

Doch war der Reifen schließlich gewechselt.
Die Laune war die ganze Zeit über super...

und wir hatten sogar Publikum. Nach iner kurzen Lage Besprechung entschieden wir uns dazu nicht weiter zufahren, da die Sonne bereits untergegangen war, die Dunkelheit schnell kam, ein Gewitter angesagt war und der Weg sehr kurvig und gefährlich ist dazu an Ort und Stelle zu bleiben und im Auto zu schlafen und am nächsten Morgen bei Tageslicht weiter zu fahren.
Kein Kommentar. :D
Da es in den Bergen sehr kalt werden kann, zogen wir uns warm an.

und aßen gemeinsam unseren Proviant, der für die nächsten Tage eigentlich gedacht war. Wir hatten die Rückbank umgeklappt um dort schlafen zu können.
Und im Anschluss nahm jeder seinen Platz ein und es wurde auf das Gewitter gewartet und Wer bin ich gespielt.
Und das Gewitter kam...
und entfachte am Berg gegenüber einen Waldbrand.
Nachdem Claire und ich mich immer wieder abgewechselt hatten für die Nachtwache und alle ein wenig geschlafen hatte und mit steifen Knochen aus dem Auto kletterten...

 bekamen wir einen wundervollen Sonnenaufgang zu sehen, der uns alle Sorgen vergessen ließ.
Nun machten wir uns auf den Weg versuchten noch ein paar letzte Bilder mit der Gopro auf zu fangen.

Alle waren noch ein wenig müde und wir hatten entschieden unseren Ausflug in die Drakensberge abzubrechen und fuhren in die Wohnung nach Pietermaritzburg zurück.

Auf dem Weg sahen wir noch den Rest vom gestrigen Waldbrand.


Und dann war es nach 60 Kilometern, 10 Stunden und einer aufregenden Nacht soweit. Es war wieder Asphalt zu sehen.
Wir fuhren vorsichtig im Anschluss nach Hause, aßen an einem Autohof unser verdientes Frühstück und kamen um 10 Uhr in unserer Wohnung an. Alle fielen in ihre Betten und es wurde erst ein Mal Schlaf nachgeholt.

Liebe Grüße euer Stephan

1 Kommentar:

  1. Das klingt ja mal wieder nach ner Aktion VOLL nach meinem Geschmack ;)

    Liebe Grüße auch von Meike!

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