Quer durch Südafrika

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Samstag, 6. September 2014

Cumberland

Heute haben Claire Johanna und Ich unsere erste kleine Safari gemacht. Wir waren im Cumberland. Dies ist ein kleines Naturreservat ein paar Minuten außerhalb von Pietermaritzburg. In diesem Reservat leben eine Giraffenfamilie, Zebras, Antilopen, Pythons, Klapperschlangen und noch andere kleine Kriechtiere. Man stellt das Auto vor Ort ab und kann verschiedene Wanderungen machen auf kaum angelegten Wegen. Dass die Wege eigentlich nicht wirklich angelegt sind sondern man nur durch Pfeile grob geleitet wird, macht das ganze noch schöner, weil so keine Wege sind, die die wundervolle Sicht auf die Natur kaputt machen. 

Wir entschieden uns für die fünf Kilometer Runde und wanderten nichts ahnend los. Direkt zu Beginn trafen wir auf die Giraffenfamilie, die an Bäumen nach Essen suchten. Doch die Bäume, Sträucher und Gräser sind momentan zu einem Großteil vertrocknet, da hier momentan  Winter und somit Trockenzeit ist. Da zwischen uns und den Giraffen kein Zaun war und die Tiere sich somit in der freien Wildbahn befinden, kamen wir bis auf weniger als 20 Meter an die Familie ran. 
Nach kurzem Fotoshooting liefen wir weiter entlang der Schlucht oben auf dem Plateau. Unten in der Schlucht fließt der größte Fluss der Umgebung hier, der Umngeni River. Nach einem Kilometer ungefähr ging es dann in die Schlucht runter. Unten angekommen setzten wir uns erst einmal an das Ufer und machten Mittag. 
Nach der kurzen Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg und wanderten weiter in die Schlucht hinein. Der Weg wurde immer anspruchsvoller man musste nun über Bäume drüber unter Büschen durch und einen kleinen Fluss, der später in den Umngeni River mündet, immer wieder über Steine queren. 
Nach ungefähr drei Kilometern kamen wir an das Ende der Schlucht und hatten einen Wasserfall vor uns. Hier machten wir wieder Rast und aßen Obst, bevor der anspruchsvollste Teil der Wanderung wenig später begann. 
Nun mussten wir am Felsen der Schlucht einen teilweise steilen, teilweise aus heruntergefallenen Steinen bestehenden Weg mehr entlang klettern als wandern. Doch lohnte sich dies, da man immer wieder halt machte um zahlreiche Bilder zu machen oder den Ausblick zu genießen.
Als wir nach weiteren 2 Stunden und 1,5 Kilometern oben an der Kante des Felsen 100 Meter höher ankamen waren wir dennoch froh es geschafft zu haben und es bot sich uns der Anblick eines wunderschönen Sonnenuntergangs.
Jetzt sitzen wir in der Wohnung und lassen gemütlich den Tag ausklingen bevor es morgen mit Thando auf den Durban Day, ein südafrikanisches Musik Festival, geht. 

Also bis die Tage!
Euer Stephan

P.S.: Hier noch ein paar Bilder :)
Giraffenbaby


Alles wurde auf Video festgehalten - Das Video folgt in ein paar Wochen

Der Wasserfall - auf Grund der Trockenheit leider nur mit wenig Wasser


Oben auf dem Plateau entlang der Klippe auf der linken Seite


Fotoshooting mit Giraffe



Kleine Pause mit großer Aussicht

Der Umngeni River unten in der Schlucht




Der Blick nach unten



An der Kante

Mitten durch den Wald über Stock und Stein



Es ging auch über herunter gestürzte Felsbrocken


Ein letzter Blich in die Schlucht für den Tag



Kommentare:

  1. Da kann man richtig neidisch werden.
    Ganz tolle Bilder, unbedingt mehr zeigen!

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